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Innovation: Königsweg zu Wohlstand und Wachstum

Die exponentiell wachsende Weltbevölkerung geht einher mit einer globalen Verknappung von natürlichen Ressourcen. Potentielle Verteilungskonflikte, Radikalismus oder Nöte können in unserem kapitalistischem System nur durch wirtschaftliches Wachstum und damit verbundenem Wohlstand vermieden werden.

Die Produktionsfaktoren Boden, Arbeit, Energie und Kapital gewinnen dabei an Bedeutung. Sie müssen stetig effektiver und effizienter auf globaler Ebene zum Einsatz kommen bzw. verlangen nach einer intelligenten Nutzung. Nachhaltiges Wirtschaftswachstum unter Berücksichtigung knapper Ressourcen ist daher nur auf Basis von wirksamen Innovationen in allen Bereichen (z.B. Klima, Agrar, Technologie, Energie, Logistik, Produktion, Kommunikation, Bildung, Finanzen, Politik) ethisch, ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll möglich. Nachhaltiges Innovieren wird hierdurch der Königsweg zum erforderlichen wirtschaftlichen Wachstum und gesellschaftlichem Wohlstand.

Ständig rasanter werdender Fortschritt und (imitierender) Wettbewerb jedoch substituieren Marktanteile und verkürzen den Lebenszyklus von Produkten bzw. die „Lebensdauer“ von wirtschaftlichen Innovationen - der Innovationsdruck auf alle Bereiche eines Unternehmens (Märkte, Produkte, Technologien, Methoden und Verfahren, Strukturen und Prozesse) steigt hierdurch kontinuierlich.

Unternehmen sind daher gezwungen ihre Wertschöpfung ständig weiter zu internationalisieren und in allen Bereichen zu innovieren. Internationale Expansion und globale Integration, Innovationstätigkeit und Innovationsfähigkeit sind somit Schlüsselfaktoren für das Überleben von Unternehmen im Wettbewerb und Garant für nachhaltigen Wohlstand in der Gesellschaft.

Die weltweite Verflechtung der Finanzsysteme und –märkte sorgt für zusätzlichen Druck und kennt keine Grenzen – auch keine politischen. Die zunehmende Internationalisierung der Politik ist die Folge. Auch hier müssen die Akteure auf internationalem Parkett kompetent zusammenarbeiten um zunehmend schneller und häufiger Innovationen hervorbringen (zum Beispiel „ESM, EURO-Rettungsschirm“).

Wirksame Innovationen können nur durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit kompetenter Menschen geschaffen und umgesetzt werden. Diese notwendige Zusammenarbeit wird innerhalb und außerhalb von Landesgrenzen stetig anspruchsvoller: Mitglieder von Teams kommen immer häufiger aus völlig verschiedenen Kulturen, deren Zusammenarbeit oftmals sogar virtuell auf globaler Ebene erfolgt. Diese „divers besetzten“ Teams müssen wiederum oftmals Innovationen hervorbringen, die immer häufiger in Länder mit völlig anderen Kulturen als der eigenen Kultur exportiert werden sollen.

Ob dabei in der Zusammenarbeit im Team, im Auslandseinsatz, in der Politik oder in der Verhandlung vor Ort - interkulturelle Kompetenz und somit die Fähigkeit interkulturell angemessen zu kommunizieren sind grundlegend für diese erforderliche Zusammenarbeit zur Schaffung von nachhaltigem Wachstum und nachhaltigem Wohlstand einer (globalen?) Gesellschaft als auch ausschlaggebend für deren Gestaltung.

Das gesamte Bildungswesen weltweit steht daher vor der Herausforderung nicht nur eine intellektuelle Oberschicht und nicht nur Menschen in jungen Jahren, sondern die gesamte Bevölkerung fit zu machen und zu halten für die notwendige Kompetenzgesellschaft! Dabei geht es aber nicht um die Vermittlung und Anhäufung von trägem Wissen, sondern darum einen Rahmen zu bieten, in dem die notwendigen Kompetenzen entwickelt werden können. Erst und nur durch Kompetenz sind Menschen in dieser Zeit des rasant zunehmenden Wandels zu aktiver, selbstbestimmter Teilhabe am öffentlichen Leben fähig, in der Lage wirklich wirksame Innovationen zu schaffen und eine lebenswerte Gesellschaft zu gestalten.

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